Software für die Innenarchitektur- Hält sie was sie verspricht?

Innenarchitektur SoftwareInnenarchitektur- die Nachfrage nach den Profis steigt rasant. Und es ist praktisch: Ob Farbkombinationen, die neue Einrichtung eines Wohn-, oder Schlafzimmers – all das nimmt der Innenarchitekt Ihnen ab. Natürlich ist das dieses breite Spektrum an Dienstleistungen nicht gerade günstig. Daher werden Software- Programme für viele Menschen immer interessanter.

Sie bieten die Möglichkeit selbst als Innenarchitekt tätig zu werden und die eigene Wohnung einfach in wenigen Schritten zu planen. Der wohl bekannteste Anbieter solcher Software ist IKEA. So hat der Kunde die Gelegenheit ausgesuchte Möbelstücke direkt in das virtuelle Zimmer einzufügen und zu sehen, ob das Stück auch in den Raum passt.

Entsprechende Programme gibt es im Internet viele. Die Auswahl ist groß, und zumeist kostenlos.

Hält diese Software aber was sie verspricht? Lohnt sich der Download? Wir haben uns genauer mit verschiedenen Varianten und Programmen beschäftigt.

Kostenlose und kostenpflichtige Programme

Lohnt es sich wirklich Geld auszugeben? Jedenfalls sind beide Varianten dazu geeignet Abmessungen zu erfassen und Grundrisse zu erstellen. Man erkennt, ob das ausgewählte Möbelstück auch wirklich ins Zimmer passt, oder ob man gezwungen ist die gekauften Möbelpakete direkt wieder zurückzubringen.

Allerdings nimmt einem die Software nicht den kreativen Aspekt ab. Es kann nicht künstlerisch gestalten, nicht entscheiden ob Farben und Möbel gut harmonieren. Hier fehlt es letztendlich an einem „wissendem Auge“. Vor allem in den kostenlosen Programmen fehlt dieser Aspekt komplett.

Bezahlte Programme wirken immerhin professionell und besitzen den Charakter einer „Fachsoftware“.

Sie bieten den Vorteil, eine echte Hilfe bei der Planung darzustellen. Wir lernen: Freeware ist kein Garant für eine gute Wohnungssoftware. Einfache Berechnungen und Abmessungen sind in dieser Variante aber kein Problem.

Kostenpflichtige Programme können einiges mehr. Sie bieten 3D- Darstellungen, berücksichtigen Lichteinfall und können mithilfe ein paar Mausklicks dabei helfen die Wohnung räumlich zu gestalten.

Meist jedoch sind die Berechnungen für Textur oder Licht nicht zuverlässig. Im Gegensatz aber zu vorherigen Programmen erhält man hier aber zumindest ein professionelles Bild. Selbst Innenarchitekten greifen mitunter auf diese Methode zurück. Sie bieten eine wirkliche Hilfestellung bei der Visualisierung.

 

Das Einrichten der Wohnung aber bleibt eine Kunst für sich. Stil und Geschmack kann kein Computerprogramm ersetzen. Es ist letztendlich eine Typfrage die sie für sich selbst beantworten müssen. Programme können helfen, stellen aber zu keiner Zeit einen Ersatz des menschlichen Verstandes und Geschmacks dar. Wir sehen sie als Ergänzung die Ihnen helfen kann Entscheidungen zu treffen.

 

 

Welche Musik hören Innenarchitekten?

Musik InnenarchitektEs gibt Klischees, die einfach nicht tot zu kriegen sind. Zu diesen Klischees gehört auch der Musikgeschmack einiger Gruppen und Berufsständen. Jugendliche zum Beispiel interessieren sich in der Regel nicht für klassische Musik, sondern hören das, was die Medien ihnen geben. Demnach wird vor allem Pop, Rock, Hip Hop, Soul und Balladen gespielt. Diese Musik kann dann dem Mainstream zugerechnet werden, der vielen Menschen ein Dorn im Auge ist, aber den vor allem Jugendliche gut finden. Auch bei de Berufsständen läuft es ähnlich, mit den Klischees.

Ärzte zum Beispiel. Ärzte sollen angeblich immer klassische Musik hören. Seltener hören sie Musik im Radio oder das was im Fernsehen gespielt wird. Dass das nicht stimmt, kann sich jeder denken, dennoch halten sich diese Klischees hartnäckig. Ein Klischee bezüglich ihres Musikgeschmacks haftet auch an Innenarchitekten. Innenarchitekten gelten als modern und sind stets am Puls der Zeit. Demnach stellen sich viele Menschen vor, dass Innenarchitekten nur Radio Pop oder Pop Rock hören. Die Wahrheit sieht aber anders aus. Laut der New Design University in Österreich, hören Innenarchitekten vor allem Elektronische Musik. Das reicht vom härteren Techno a la Torsten Kanzler über Skream oder Benga aus dem Vereinigten Königreich, hinzu Anthony Mea. Dieses Musikgenre hat überrascht. Deshalb wollten wir wissen, woher das kommt. Was ist der Grund dafür, dass Innenarchitekten auf elektronische Musik stehen?

Immerhin haftet dieser Musik auch etwas anrüchiges an, was man eher mit dunklen Kellern in Verbindung bringt, als mit Licht durchfluteten Räumen, in denen Design präsentiert wird. Nun, die Antwort ist eigentlich relativ simpel. Innenarchitekten sind aus beruflichen Gründen viel unterwegs und manchmal auch in verschiedenen Ländern. Wenn sie dann nach Feierabend unter Menschen gehen, dann gehen sie meistens in eine Hotelbar. Klar, sie ist quasi der nächste Anlaufort, an dem sich viele Menschen nach Feierabend tummeln. Da Hotels ein internationales Publikum haben, müssen sie dafür sorgen, dass sie eine Musikauswahl treffen, die nicht unbedingt jedem gefallen kann, aber die das meiste Potenzial hat, von einer breiten Masse angenommen zu werden.

Hier eignet sich Elektro Musik am Besten. Zum Beispiel gibt es zahlreiche Hotelbars, die nichts weiter als Brunch House spielen, auch wenn die Zeit zum Brunchen längst vorbei ist. Da Innenarchitekten folglich viel Elektro hören, steigt auch deren Akzeptanz davon und wenn diese steigt, dann ist es kein weiter Weg mehr, bis sie diese Musik auch gut finden. So war es auch bei den Innenarchitekten, die wir interviewt hatten.

Es wurde deutlich, dass auch Innenarchitekten eine bestimmte Musikrichtung anderen Richtungen vorziehen. Dabei kam aber etwas überraschendes heraus. Denn wer angenommen hat, dass Innenarchitekten Musik aus dem Radio oder dem TV hören, hat sich vertan. Vielmehr ist es so, dass die Innenarchitekten elektronische Musik bevorzugen. Diese reicht von hartem Techno über seichte House Musik, die auch ohne Probleme auf einer Weihnachtsfeier einer großen Investmentbank laufen könnte. Der Grund für ihren Musikgeschmack ist folgender: Sie sind beruflich viel unterwegs und verkehren dabei oft in Hotelbars und generell an Plätzen, an denen oft Elektro Musik gespielt wird. Dadurch, dass sie so oft mit der Musik in Berührung kommen, mögen sie sie auch privat.

Was machen Innenarchitekten

Was macht ein InnenarchitektInnenarchitekten gestalten und planen Innenräume. Sie umfassen ästhetisch-künstlerische Aspekte ebenso wie technisch-konstruktive Belange. Die Berufsbezeichnung Innenarchitekt ist geschützt. Somit dass sich nur Innenarchitekten nennen, wer die entsprechende Ausbildung und die dazugehörige Abschlussprüfung mit Erfolg abgeschlossen hat. In der Regel sind Innenarchitekten in entsprechenden Kammern vereint. In Österreich ist der Beitritt in eine solche Kammer sogar verpflichtend.

Die Innenarchitektur geht zurück bis ins 17. Jahrhundert, wo in Frankreich erstmals Polster, Tapeten, Vorhänge und anderes Interieur aufeinander abgestimmt wurden umso ein harmonisches Ganzes zu bilden. Erst im 19. Jahrhundert wurde das Heim zu einer Zufluchtsstätte in welchen die Räume immer einen bestimmten Zweck zugeordnet waren. Diese Räume wurden auch immer nach persönlichem Geschmack gestaltet. Innenarchitekten sorgen nun dafür dass dieser persönliche Geschmack professionell umgesetzt wird.

In der heutigen Zeit wird immer weniger neu gebaut, stattdessen wird immer mehr umgebaut und saniert, ebenso wie modernisiert. Darum geht es immer mehr um Inhalte in bestehenden Gebäuden. Grundsätzlich kümmert sich der Innenarchitekt in Graz auch um Neubauten, Sanierungen aber auch um Umbauten. Es muss jedoch nicht immer ein kompletter Umbau sein, auch eine schlichte Renovierung kann Anlass zum anheuern eines Innenarchitekten sein.

Die Psyche und das soziale Wohlbefinden

Ein Innenarchitekt sorgt dafür das physische, psychische und auch das Wohlbefinden der Menschen in einem Raum gewährleistet sind. So wird der Innenarchitekt ähnlich einem Therapeuten für die Innenraumgestaltung und übt so Einfluss auf Geist, Körper und auch das Verhalten von Menschen aus. Er spricht in diesem Falle von einem sogenannten Empfindungsraum, welcher neben den berechenbaren und mathematischen tatsächlichen vorhandenen Raum existiert.

Von Innenarchitekten werden die Teillösungen und Gesamtkonzepte für Innenräume von Gebäuden sowie mobilen, aber auch temporären Räumen erstellt. Natürlich fällt darunter auch die Gestaltung repräsentativer Orte, wie in Graz zum Beispiel Museen, Foyers, und Hotels. Ebenso gestaltet er Geschäftsräume wie zum Beispiel Restaurants oder Läden, aber auch Büros fallen sicherlich unter das Aufgabengebiet eines Innenarchitekten, gerade bei Büros gilt es entsprechend auf arbeitsschutzrechtliche Dinge zu achten mit welchen sich ein Innenarchitekt entsprechend auszukennen hat. Um herauszufinden, welcher Gestalter denn der passende ist, empfehlen wir ein Verzeichnis für Innenarchitekten aufzusuchen und nach Rezensionen ausschau zu halten

Es werden Fragen thematisiert die die grundlegenden formalen Gestaltungen der Innenräume zur Grundlage hat. Ebenso gelten diese Fragen der strukturellen Gliederung und der Produkt- und Materialauswahl, sowie Licht- und Farbkonzept. Ebenso obliegt ihm die Integration von Technik und Medien so wie die Korrekte Zusammenstellung und Fügung von Konstruktion von Möbel und Ausbauten.

Mit ihren Gestaltungsprodukten tragen Innenarchitekten dazu bei, Ansprüche in der Arbeitswelt aber auch gesellschaftliche Wertvorstellungen und Ansprüche der Geschäfts-, Wohn-, und Freizeitwelt gestalterisch Ausdruck zu verleihen.

Wie eben schon erwähnt ist die Berufsbezeichnung Innenarchitekt bzw. Innenarchitekten in Österreich gesetzlich geschützt. Sie darf nur von Mitgliedern einer Architektenkammer getragen und geführt werden. In der Regel ist Innenarchitektur ein Studiengang der an Hochschulen oder Fachhochschulen und entsprechenden Akademien belegt werden kann. In der Vergangenheit wurde ein solches Studium mit einem akademischen Grad des Diplomdesigners, bzw. Diplomingenieurs abgeschlossen. Heutzutage kann man diesen Studiengang auch als Master bzw. Bachelor abschließen.

Es gibt in Österreich verschiedene Seiten in welchen man Innenarchitektur finden kann. Wer sich zum Beispiel in Graz die Wohnung gestalten lassen möchte, der sollte gut darauf achten, dass der Innenarchitekt eine gute Bewertung hat. Für Menschen, die selber mal diesen Beruf ausüben möchten, gibt es noch mannigfaltige andere Möglichkeiten sich als Innenarchitekt in Österreich ausbilden zu lassen.